SPD-Bundesvorstand - SPD Bergtheim

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SPD-Bundesvorstand

Führung im Unterbezirk, Bezirk, Land und Bund


08.12.2017:


Seit’ an Seit’ zu neuer Stärke


SPD-Parteichef  Martin Schulz hat auf dem Bundesparteitag der SPD im Berliner CityCube  eine konsequente Erneuerung seiner Partei angekündigt. In seiner Rede  vor mehr als 5000 Genossinnen und Genossen machte er deutlich, dass die  aktuelle Debatte um eine Beteiligung an einer Regierungsbildung dieses  Kernanliegen der kommenden Jahre nicht verdrängen werde: „Wir müssen  schonungslos die letzten 20 Jahre aufarbeiten. Nicht um uns in  rückwärtsgewandten Debatten zu verlieren, sondern um aus den Fehlern zu  lernen und eine Vision von der Zukunft zu entwickeln, die wieder  Menschen begeistert und von uns überzeugt.“ Dieses klare Bekenntnis  begeisterte die Delegierten und Gäste im Saal.

Modern, attraktiv, jung, weiblich, vielfältig
Ein  Leitantrag des Parteivorstandes beschreibt den Weg einer Erneuerung der  SPD. Schulz ist sich sicher: „Wenn wir all das umsetzen, dann werden  wir moderner und attraktiver. Dann werden wir auch jünger, weiblicher  und vielfältiger.“

In dem Leitantrag geht es um große Fragen: die Erneuerung Europas, die Zukunft der Arbeit und den Umweltschutz.
In seiner Rede machte  Schulz „Umweltschutz“ zu einer zentralen Frage für die Partei. Und er  ging noch weiter: Die Erfüllung des Versprechens, der nächsten  Generation eine intakte Welt zu hinterlassen, sei „der Prüfstein für  unsere politische Existenzberechtigung.“

Vereinigte Staaten von Europa
Europa  sei unsere Lebensversicherung, betonte Schulz. „Es ist die einzige  Chance, wie wir im Wettbewerb mit den anderen großen Regionen dieser  Erde mithalten können.“ Der SPD-Chef will nicht an winzigen  Stellschräubchen drehen, sondern Europa beherzt voranbringen. „Warum  nehmen wir uns nicht vor, 100 Jahre nach unserem Heidelberger Beschluss,  spätestens im Jahre 2025, diese Vereinigten Staaten von Europa  verwirklicht zu haben?“, fragte er unter großem Beifall der Genossinnen  und Genossen. Martin Schulz will eine Kehrtwende in der Europapolitik  einleiten.

Arbeit bedeutet Würde
Als Partei der Arbeit  ist es der Anspruch der SPD dafür sorgen, dass im Zeitalter der  Digitalisierung zentrale Errungenschaften erhalten bleiben, dass Arbeit  auch weiterhin Selbsterfüllung, Würde und Zusammenhalt bedeutet. Der  SPD-Chef ist da ganz klar: „Wir wollen keine App-gesteuerte  Dienstbotengesellschaft, sondern wir wollen, dass die Digitalisierung zu  mehr individueller Freiheit, zu mehr Chancen und zu mehr  selbstbestimmter Lebensgestaltung führt!“

Auf den Inhalt kommt es an
Da  die Jamaika-Verhandlungen von Union, FDP und den Grünen an die Wand  gefahren wurden, sei nun die SPD gefordert, mahnte Schulz. „Dabei geht  es nicht um die Frage GroKo oder nicht GroKo“, betonte Schulz. Auch  nicht um die Frage Minderheitsregierung, Kenia oder Neuwahl. „Nein, es  geht um die Frage: Wie werden wir unserer Verantwortung jetzt und auch  der nächsten Generation gegenüber gerecht?“ Schulz warb für  ergebnisoffene Gespräche, um im Anschluss zu bewerten, zu welchen  inhaltlichen Lösungen man kommen könne. „Lasst uns dann entscheiden, in  welcher Form wir dies tun.“

Mit ausgestreckter Hand
Martin  Schulz bewarb sich mit einer kämpferischen, sehr offenen und beherzten  Rede für eine Wiederwahl zum Parteichef. Er „brenne“ dafür mehr Menschen  zu überzeugen, bei uns mitzumachen und beim Neuaufbau anzupacken: „Wir  zusammen, die Parteiführung Seit´ an Seit´ mit allen Parteimitgliedern  und mit ausgestreckter Hand zu allen, die mit uns für Respekt, Würde und  Solidarität in der Gesellschaft kämpfen wollen – wir zusammen werden  das hinbekommen.“

Wiedergewählt als Parteivorsitzender:
Martin Schulz, MdB, Aachen;

Stellvertretende Parteivorsitzende:
Malu Dreyer, Ministerpräsidentin Rheinland-Pfalz, Trier;

Manuela Schwesig, Ministerpräsidentin Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin;

Natascha Kohnen, MdL, München;
Torsten Schäfer-Gümbel, MdL, Gießen;

Ralf Stegner, MdL, Schleswig Holstein, Rendsburg;

Olaf Scholz, Erster Bürgermeister, Hamburg.


SPD-Bundesvorsitzende:

Andrea Nahles, MdB
geb. am 20.06.1970 in Mendig
eM@il: andrea.nahles(at)bundestag.de
www.andrea-nahles.de

SPD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag:
Andrea Nahles, MdB
geb. am 20.06.1970 in Mendig
eM@il: andrea.nahles(at)bundestag.de
www.andrea-nahles.de

Generalsekretär der SPD:

Lars Klingbeil, MdB
geb. am 23.02.1978 in Soltau
eM
@il: lars.klingbeil(at)bundestag.de



Foto: ©
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Foto: © https://www.lars-klingbeil.de/presse/ Tobias Koch



Dem 35-köpfigen Bundesvorstand gehören aus Bayern an:

als stellvertretende Parteivorsitzende Natascha Kohnen, MdL, Landesvorsitzende BayernSPD, München;

als Beisitzer Johanna Uekermann, stellvertretende Landesvorsitzende BayernSPD, Mitterfels und Uli Grötsch, MdB, Generalsekretär BayernSPD, Waidhaus/Pfrentsch.

Foto: © www.natascha-kohnen.de / Susie Knoll
Foto: © https://johanna-uekermann.de
Foto: © www.uli-groetsch.de/pressefotos/
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